Geschichte

 

 

Das Ziel für mich war immer, Schulen zu führen, in die Kinder gerne gehen und in denen Lehrer gerne unterrichten; darüber hinaus war mein Wunsch, diese Schulen so zu sichern, dass sie über meine persönliche Arbeits- und Lebenszeit hinaus einen festen Platz in der Münchner Schullandschaft hätten. Ich bin zuversichtlich, dass dies mit der Gründung der Münchner Schulstiftung gelungen ist.

Ernst v. Borries, Vorstandsvorsitzender

 


Die Münchner Schulstiftung besteht seit dem 20. Dezember 2005.

Sie umfasst derzeit zwei Münchner Gymnasien, das 1961 gegründete Obermenzinger Gymnasium und das 1955 gegründete Privatgymnasium Dr. Florian Überreiter, sowie seit 2009 die Jan-Amos-Comenius-Grundschule und seit August 2010 das Jan-Amos-Comenius-Kinderhaus mit Krippe, Kindergarten und Ganztagsbetreuung für Schulkinder.
Im September 2015 eröffnete die Münchner Schulstiftung den ersten bilingualen Waldkindergarten in München, den Lumberjack Waldkindergarten in der Aubinger Lohe.

 

Stiftungsfeiern

 

Es ist gute Tradition, das Schuljahr nach der Sommerpause mit der jährlichen Stiftungsfeier zu beginnen.

Bis 2012 fand die große gemeinsame Stiftungsfeier der drei Schulen der Münchner Schulstiftung in der Aula der Ludwig-Maximilians-Universität statt.

2013, am 2. Oktober, fand eine Stiftungsfeier im Prinzregententheater statt, die das beeindruckende kulturelle und künstlerische Spektrum der Schülerinnen und Schüler präsentierte. Mühelos füllten Schüler, Lehrer, Eltern und Verwandte alle Plätze des Jugendstiltheaters.

Die Münchner Schulstiftung war bis 2014 jedoch so stark angewachsen, dass ein gemeinsames Fest aus Platzgründen nicht mehr realisiert werden konnte. Seitdem beginnt jede Schule das neue Schuljahr mit einer eigenen Schuljahresanfangsfeier.

 

Zuätzlich finden gelegentlich weitere Feiern statt.

Zum 70. Geburtstag des Gründers der Münchner Schulstiftung, hatten Kolleginnen und Kollegen eine höchst ungewöhnliche Feier für Ernst v. Borries organisiert: eine Kutschpartie "von Emmering zum Jexhof und retour" am 21. Juni 2012. Eine Klosterbesichtigung, am Wegesrand aufwartende Musikergruppen, der Überraschungsgast Dr. Thomas Goppel (MdL), ein "römischer notarius" auf Höhe der antiken Siedlung Ambra bei Schöngeising und eine Spezialführung durch den denkmalgeschützten Jexhof waren die Höhepunkte dieser ungewöhnlichen Feier.

Zum 75. Geburtstag von Ernst v. Borries fand im November 2016 eine weitere große Feier im Obermenzinger Gymnasium statt.

Am 10. November 2016 wurde im Obermenzinger Gymnasium der 75. Geburtstag von Ernst v. Borries „nachgefeiert“. Ernst v. Borries – Gründer, Namensgeber und Vorstandsvorsitzender der Münchner Schulstiftung – wusste nicht, was seine Kollegen und Gäste alles vorbereitet hatten, schließlich sollte es einige Überraschungen geben, beispielsweise eine Gondelfahrt.

Umrahmt und begleitet von vielfältigen Musikstücken und klingenden Einlagen traten als Laudatoren Prof. Dr. Peter Paul Gantzer (MdL, Mitglied des Präsidiums des bayerischen Landtags) und Peter Reimpell (Kuratorium der Stiftung) auf, gefolgt von Gabriele Neff (Mitglied des Stadtrates der LH München).

 

Prof. Dr. Peter Paul Gantzer, Dr. Oliver Berg und Ernst v. Borries.

Die eigentliche Festrede zur Feier des 75. Geburtstags sprach Dr. Oliver Berg zum Thema „SMS: Stupor mundi scholae“. Er hatte zum Schluss eine im Wortsinn zündende Idee …

Beim anschließenden Festbankett im Silentiumsaal sprach zuletzt Thomas Goppel (MdL, Präsident des bayerischen Musikrates) in einer kurzen, launigen und hintersinnigen Rede über den sichtlich gut gelaunten Jubilar.